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DRK-Ortsverein Reinbek e.V.
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Emergency Response Units (ERU)

Das Deutsche Rote Kreuz, zusammen mit 7 weiteren europäischen und außereuropäischen Nationalgesellschaften und der Internationalen Föderation in Genf, begann 1996 auf Grund weitreichender und mehrjähriger internationaler Erfahrung, das Konzept der "Emergency Response Units" zu entwickeln. Diese ERUs sind vorgepackte, modulare Systeme, die innerhalb von 12-24 Stunden an die jeweiligen Bedarfssituationen angepasst werden und in das Einsatzland versandt werden können. Diese technische Ausstattung wird ergänzt nach einer von Modul zu Modul unterschiedlichen Anzahl von zusätzlich geschulten Experten, die als Auslandsdelegierte tätig werden.

Grundsätzlich dauert ein ERU-Einsatz maximal 3-4 Monate, wobei das erste Einsatzteam in der Regel wegen der hohen Anfangsbelastung nach 4-6 Wochen ausgetauscht wird. Aus diesem ERU System ergaben sich innerhalb eines Jahres ERUs für "Basisgesundheitsversorgung" (von rund 40,000 Menschen), "Feld-Krankenhaus" (mit allen Fachdisziplinen eines Kreiskrankenhauses, für rund 200,000 Menschen), "Communication", "Logistik", und "Trinkwasser-Versorgung" (bis zu 1 Mio. Liter Trinkwasser täglich nach WHO- und SPHERE- Standards aus jeglichem Oberflächenwasser).

 

Das Mobile Krankenhaus des Roten Kreuzes

Das mobile Krankenhaus (Referral Hospital ERU)
Das mobile Krankenhaus (Referral Hospital ERU)

Innerhalb von 72 Stunden kann das Deutsche Rote Kreuz ein mobiles Krankenhaus in Katastrophengebiete transportieren und in Betrieb nehmen. Das Krankenhaus gewährleistet die Behandlung von über 200.000 Kranken und Verletzten.

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Die mobile Gesundheitsstation des Roten Kreuzes

Die mobile Gesundheitsstation (Basic Health Care ERU)
Die mobile Gesundheitsstation (Basic Health Care ERU)

Innerhalb von 36 Stunden kann das Deutsche Rote Kreuz eine mobile Gesundheitsstation in ein Katastrophengebiet entsenden. Die Station sichert die medizinische Grundversorgung einer Bevölkerung von bis zu 30.000 Menschen nach den Standards der Weltgesundheitsorganisation WHO. Pro Tag können ca. 250 Menschen behandelt werden.

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Die mobilen TWS-Einheiten des DRK - Trinkwasserversorgung und Seuchenvorsorge

Graphik der TWS 40: 1. Trinkwasseraufbereitung durch Filtration und Desinfektion, Lagerung in Wassertanks. 2. Direkte Wasserausgabe oder dezentral mit Verteilung durch LKWs. 3. Latrinen, Desinfektion und Hygieneförderung zur Seuchenvorsorge
Graphik der TWS 40: 1. Trinkwasseraufbereitung durch Filtration und Desinfektion, Lagerung in Wassertanks. 2. Direkte Wasserausgabe oder dezentral mit Verteilung durch LKWs. 3. Latrinen, Desinfektion und Hygieneförderung zur Seuchenvorsorge
Graphik der TWS 15: 1. Trinkwasseraufbereitung durch Filtration und Desinfektion, Lagerung in Wassertanks. 2. Direkte Wasserausgabe oder dezentral mit Verteilung durch LKWs. 3. Latrinen, Desinfektion und Hygieneförderung zur Seuchenvorsorge
Graphik der TWS 15: 1. Trinkwasseraufbereitung durch Filtration und Desinfektion, Lagerung in Wassertanks. 2. Direkte Wasserausgabe oder dezentral mit Verteilung durch LKWs. 3. Latrinen, Desinfektion und Hygieneförderung zur Seuchenvorsorge

Ohne frisches Wasser ist jede Hilfe umsonst. Wenn Menschen nach einer Katastrophe keinen Zugang zu sauberem Wasser haben und keine hygienischen Lebensbedingungen möglich sind, droht der Ausbruch von Krankheiten. Das Deutsche Rote Kreuz verfügt über TWS-Einheiten zur Trinkwasserversorgung und Seuchenvorsorge, die innerhalb von 72 Stunden in ein Katastrophengebiet eingeflogen werden können. Sauberes Wasser kann Leben retten.

Das DRK hält drei unterschiedliche Arten von TWS-Einheiten zur Trinkwasserversorgung und Seuchenvorsorge vor, um je nach Ausgangssituation die passenden Module in die betroffene Region zu schicken.

  • Das "TWS 40" kommt in Katastrophengebieten zum Einsatz, in denen viele Menschen an einem Ort leben. Seine zwei Trinkwasseranlagen können Wasser für insgesamt 40.000 Menschen aufbereiten. Die Verbesserung der hygienischen Situation, z.B. durch Hygieneschulungen, ist wesentlich beim Einsatz aller Module.
  • Das "TWS 15" eignet sich für Regionen, in denen die Menschen sehr zerstreut sind. Dank der vier mobil einsetzbaren Wasseraufbereitungsanlagen können insgesamt ca. 15.000 Menschen sauberes Wasser erhalten. Das "TWS 15" wird auch bei medizinischen Einrichtungen eingesetzt.
  • Das "TWS 20" ermöglicht bis zu 20.000 Menschen den Zugang zu Grundeinrichtungen der Hygieneversorgung wie Latrinen und Waschgelegenheiten. Mit der "TWS 20" kann zusätzlich Trinkwasser für 2.000 Menschen individuell aufbereitet und gelagert werden.

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